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Die abstrakte Malerei ist der Bereich, der drei künstlerischen Hauptbetätigungsfelder des freischaffende Künstler Thorsten Hülsberg, in denen er in den letzten Jahren am radikalsten tätig war. Dies ist sowohl inhaltlich, wie aber auch in Bezug auf die angewandten Techniken zu verstehen.

Bevor er im Jahr 2004 auf seine große Reise durch Europa ging, hatte er sich mit dieser Art des Arbeitens noch wesentlich intensiver auseinandergesetzt. Nach und nach wächst die Bedeutung der abstrakten Malerei in seinem Leben aber wieder etwas an, was auch mit dem noch relativ neuen Atelier in seiner alten Heimat Leverkusen zusammenhängt, welches dort seiner Agentur hÜlsberg-Die Sache mit dem Ü! – Die Agentur für Kunst, Kultur, Journalismus, Text, Fotografie, PR & SocialMedia angegliedert wurde.

Somit rücken auch wieder politisch und gesellschaftskritisch motivierte Kunstwerke in diesem Bereich in seinen Fokus.

Einen weiteren, eher spirituell zu sehenden Bereich, stellen seine Engelsbilder dar. Ein Themenbereich dem der Künstler nun auch schon fast ein Jahrzehnt lang treugeblieben ist. Natürlich nähert er sich diesen Werken, die meist in Mischtechnik auf Leinwand entstehen, völlig anders an, als es zum Beispiel im Bereich seiner digitalen Kunst geschieht. Die Werke, die hier entstehen, sind wesentlich wilder, explosiver und zu einem gewissen Teil, wie bereits erwähnt, auch spirituell, ohne dabei in der Esoterikecke zu versinken.

Es ist wohl der Bereich seiner künstlerischen Arbeit, in dem er sich am meisten mit seinem eigenem Leben, seiner direkten Umwelt und natürlich auch seinem konkreten Umfeld auseinandersetzt. Genau diese starke Bindung an seine Person und sein Leben, macht diese Werke auch zu etwas ganz Besonderem.

Oft genug, und dies gilt für seine künstlerische Vergangenheit, genau wie für die Gegenwart und vermutlich auch für die Zukunft, gleitet er auch immer wieder von der reinen abstrakten Malerei ab und landet dann immer wieder, mehr oder weniger sanft, in anderen Ausdrucksformen, wie Collagen oder Assemblagen.

Freunde des Künstlers bezeichnen ihn auch schon einmal gerne als Materialjunkie, da er auch immer wieder Fundstücke verschiedenster Art, von Kaffeefiltern über ausgebrannte Teelichter etc. in seine Arbeiten mit einfließen lässt.

Kunst ist Leben und so versucht er eben auch konkrete Teile seines Lebens in die Kunst zu geben.

24.Februar 2008