Ich hatte schon immer einen anderen Blickwinkel auf diese Welt. Genau dieser Fakt spiegelt sich natürlich auch gerade in meinen photographischen Arbeiten wieder. Dies bedeutet, es geht mir nicht darum Mainstream festzuhalten, sondern die Details des urbanen Lebens einzufangen. In meiner Photographie finden sich vielfach architektonische Gegensätze wieder, die bei genauerer Betrachtung aber einen klaren Kontext ergeben.
Im Gegensatz zu diesen sehr klar gegliederten Arbeiten aus dem architektonischen Bereich, stehen meine Natur- und Landschaftsaufnahmen. In diesen versuche ich meine Nähe zur Natur zu vermitteln, um die fast schon meditative Gefühlswelt, die die Natur mir vermittelt, an den Betrachter weiterzugeben. Es sind zum Teil die faszinierenden Details, aber zum anderen auch teilweise die Komplexität der Natur, die diesen Bereich so spannend machen, sowohl zum photographieren, als auch zum betrachten.
Aber als Künstler und vor allem auch als Mensch beschäftige ich mich noch mit einer weiteren Facette europäischer Kultur. Friedhöfe. Denn, wie die Menschen mit der Ehrung ihrer Verstorbenen umgehen, sagt doch immer sehr viel über den Kulturraum aus. Dieser spezielle Teil kultureller Dokumentation in Europa, hat sehr viel mehr mit dem Leben zu tun, als die Thematik es erahnen lässt. Somit sind es gar nicht zwingend immer düstere Werke, die in diesem Bereich hervorstechen.
Im klaren Gegensatz zu dem Thema Tod, beschäftige ich mich ebenso gern mit dem Leben und was symbolisiert das Leben besser als das Licht. In sofern findet man im Bereich meiner klassischen Photoarbeiten, wie aber auch immer wieder im Bereich der digitalen Kunst, Straßenlaternen die ich ebenfalls in ganz Europa abgelichtet habe. Denn auch Laternen haben viel gesehen und somit auch viel zu erzählen und dies versuche ich mit den Photographien aus diesem Bereich zu vermitteln.
Somit entsteht in meinen Photoarbeiten ein spannender Querschnitt mit verschiedenen Schwerpunkten über das Leben in ganz Europa.